Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn…

Von wegen…

Die Hochleistungszucht hat dazu geführt, das für die Eierproduktion nur die Legenhennenküken aufgezogen werden, während die männlichen Küken üblicherweise getötet werden, weil sie sich nicht zur Mast eignen. Diese Praxis wird zu Recht von vielen Verbrauchern kritisiert. An Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Ei wird gearbeitet, sie sind aber noch nicht praxisreif.

Jörg und Anna Ostermeier vom Hasenberghof bei Adelsried (http://bio-hasenberghof.de) gehen einen anderen Weg: Die „Brüder“ ihrer Legenhennen werden aufgezogen und erst nach 10 Wochen verkauft. Geschlachtet sind sie mit guten 500 Gramm ungefähr so groß wie ein halbes Hähnchen. Tiefgefroren können sie über die Landfrau bezogen werden.

BÖLW fordert Kurswechsel in der Agrarpolitik

Das Treffen von EU-Agrarkommissar Hogan und EU-Haushaltskommissar Oettinger mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und den Agrarministern der Bundesländern zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW):

„Die GAP entscheidet mit über 50 Mrd. € pro Jahr, welche Landwirtschaft sich für Europas Bauern lohnt.

Mit seinen Vorschlägen zur GAP nach 2020 durchkreuzt Agrarkommissar Hogan die Umwelt- und Klima-Ziele der EU. Agrarmilliarden sollen auch künftig vor allem Landbesitz belohnen, statt Betriebe zu unterstützen, die deutlich mehr für die Umwelt, das Klima, den Lebensraum der Wildpflanzen oder artgerechte Tierhaltung tun.

Das Ergebnis der verfehlten Agrarpolitik ist teuer und fatal. Bauernhöfe müssen schließen, Insektenvielfalt schrumpft, an vielen Grundwassermessstellen überschreiten die Nitratwerte die Grenzwerte. Die Bürger zahlen mit ihren Steuern nicht nur Jahr für Jahr über 100 € in den GAP-Topf ein, sondern werden zusätzlich für Folgen schädlichen Wirtschaftens zur Kasse gebeten, etwa wenn das Trinkwasser immer aufwändiger von Nitrat- oder Pestizidverschmutzungen gereinigt werden muss.

Deutschland muss entschieden für einen agrarpolitischen Kurswechsel eintreten. Denn sonst können weitere sieben Jahre mitunter irreversible Schäden an unseren Ökosystemen angerichtet werden. Unter anderem deshalb raten die wissenschaftlichen Beiräte für Agrarpolitik und Biodiversität der Bundeslandwirtschaftsministerin eindringlich zum Umbau der GAP. Auch der Koalitionspartner der Union will den Ausstieg aus den pauschalen Flächenzahlungen. Julia Klöckner muss sich in Brüssel dafür einsetzen, dass mit Steuergeld diejenigen Bauern unterstützt werden, die Wasser schützen, Artenvielfalt stärken, Boden fruchtbar erhalten und ihre Tiere artgerecht halten.

Nur ein echter Kurswechsel macht die Landwirtschaft zukunftsfähig, stärkt Bauern und Umwelt und sorgt für Rückhalt bei den Bürgern.“

Die beste Salsiccia diesseits vom Brenner.

Die Salsiccia (Mehrzahl: Salsicce) kennen viele aus dem Italienurlaub. Jede Region in Italien hat ihre eigenen Rezepte für die grobe Bratwurst. Wir machen die bayerische Variante aus Schweineschulter und Schweinebauch, abgeschmeckt mit Rotwein, Peperoncini und Fenchelsamen. Einfach sauguad!

Ausbildung zum/zur Metzger/in bei der LANDFRAU.

Im Verlauf der 3-jährigen Ausbildung arbeiten Sie in der Zerlegung, in der Produktion und in der Verpackung. Dabei erlernen Sie neben Zerlegung und Zuschnitt von Fleisch die Herstellung von Brühwurst, Kochwurst, Salami und Schinken, sowie den Umgang mit Verpackungsmaschinen. Bei der Landfrau finden Sie traditionelles Handwerk, moderne Produktions- und Verpackungstechnik und nette Kollegen.

Voraussetzungen

  • Lust an einer handwerklichen Tätigkeit
  • Körperliche Fitness
  • Bezug zu gesunden und schmackhaften Lebensmitteln
  • Teamfähigkeit
  • Qualifizierender Hauptschulabschluss

Ausbildungsort

Landfrau, Untere Au 2
82275 Emmering

Berufsschule

Sie besuchen 1 x pro Woche die Berufsschule für das Metzgerhandwerk.
Allgemeine Infos zur Ausbildung

Ansprechpartner

Frau Hintermayr-Würfl freut sich auf Ihre schriftliche Bewerbung
Bewerbungen senden Sie bitte  an:
Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH
z. Hd. Frau Ulrike Hintermayr-Würfl
Kreittmayrstr. 5
80335 München

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