Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn…

Von wegen…

Die Hochleistungszucht hat dazu geführt, das für die Eierproduktion nur die Legenhennenküken aufgezogen werden, während die männlichen Küken üblicherweise getötet werden, weil sie sich nicht zur Mast eignen. Diese Praxis wird zu Recht von vielen Verbrauchern kritisiert. An Methoden zur Geschlechtsbestimmung im Ei wird gearbeitet, sie sind aber noch nicht praxisreif.

Jörg und Anna Ostermeier vom Hasenberghof bei Adelsried (http://bio-hasenberghof.de) gehen einen anderen Weg: Die „Brüder“ ihrer Legenhennen werden aufgezogen und erst nach 10 Wochen verkauft. Geschlachtet sind sie mit guten 500 Gramm ungefähr so groß wie ein halbes Hähnchen. Tiefgefroren können sie über die Landfrau bezogen werden.

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